„Pasión de Buena Vista“

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Datum/Zeit
Date(s) - 18.10.2015
19:00

Ort
Dahn, Otfried von Weißenburg Theater

Kategorie(n)


IMG_0217Nach über 500.000 begeisterten Besuchern in über 35 Ländern mit über 400 Shows, kommt Pasión de Buena Vista im Winter 2015 / 2016 zurück nach Europa – und nach Dahn!!!

Pasión de Buena Vista entführt Sie mit heißen Rhytmen, mitreißenden Tänzen, exotischen Schönheiten und traumhaften Melodien auf die Straßen der karibischen Insel und vermittelt Ihnen pure kubanische Lebensfreude.Denn, wenn es etwas gibt, das die kubanische Mentalität am besten widerspiegelt, so ist es die Musik.Lassen Sie die eindrucksvollen Stimmen von Lisbet Castillo-Montenegro, Estanislao “Augusto” Blanco Zequeira und dem legendären Sotto Victor-Antunez auf sich wirken. Begleitet von der 11-köpfigen “Buena Vista Band”, talentierten Background Sängern, der 6-köpfigen Tanzformation “El Grupo de Bailar”, einschließlich rund 150 maßgeschneiderten Kostümen!

Die Mischung aus einzigartigen Persönlichkeiten aus dem Herzen Kubas, fantastischen Performances und einem authentischem Bühnenbild, wird Sie mit dem unwiderstehlichen kubanischen Charme, Temperament und Humor anstecken.

IMG_1449Pasión de Buena Vista  Ausgezeichnet mit dem Radio Regenbogen Award, dem Medienpreis Baden-Württemberg in der Kategorie „Schow 2009“, Live Auftritt in der TV Show „Wetten dass..?“ auf Palma de Mallorca, Live Auftritt im SAT.1 Frühstücksfernsehen, Singleauskopplung der Publikums-Hits „La vida es un carneval“ und „Chá Chá Chá Con Sabor“ aus dem Album „Pasión de Buena Vista“, Live Auftritt bei der Radio Regenbogen Charity Jubiläumsgala „Ball der Sterne“ in Mannheim.

Musikalischer Background und die Komplexität der kubanischen Musik

Wenn es etwas gibt, das die kubanische Mentalität am besten widerspiegelt, so ist es die Musik. Heute in aller Welt bekannte Musikstile wie Rumba, Mambo, Cha-Cha-Cha und Salsa haben ihren Ursprung in vier Grundelementen.Außer Klanghölzern und Trommeln finden sich hier keine weiteren Instrumente. Unter Zugabe von melodischen Instrumenten entwickelte sich die heute kommerzialisierte Form des Rumba sowie weitere Modetänze wie der Mambo. Aus dem „Son“, der an einem Wechselgesang zwischen Sänger und Chor zu erkennen ist, entwickelte sich der heutige „Salsa“. Der „Danzon“ wurde lange Zeit von der Oberschicht nicht akzeptiert, ist heute jedoch der beliebteste Tanz in Kuba. Aus ihm entwickelte sich der Cha-Cha-Cha. Bei dem „Trova“ sangen reisende Sänger traurige und schöne Balladen. Die Texte wurden in der Zeit der Revolution thematisch verändert und als Propaganda gebraucht. Später fanden die Musiker wieder zu ihren ursprünglichen Themen zurück.Das, was Kuba-Reisende heute als kubanische Musik wahrnehmen, ist also eine Synthese afrikanischer Perkussion und Rhythmen mit spanischen Coplas und ihrer Instrumentierung. Der „Son“ ist dabei eindeutig der Publikumsliebling. „Erfunden“ wurde er von den Zuckerarbeitern in Santiago in den 20er Jahren. Anfangs war er ein Stück für 3 Personen, begleitet von der spanischen und lateinamerikanischen (drei Doppelsaiten) Gitarre. Claves und Maracas bildeten den Rhythmus. Erst mit der rasanten Verbreiterung des „Sons“ kamen auch mehr Instrumente hinzu: der Holzbass, Bongos, die Marimbula (Resonanzkörper mit Metall-Lamellen) und in den 40er und 50er Jahren Trompeten aus der amerikanischen Bigband-Tradition.

So entsteht ein komplexes, polyrhythmisches Klanggebilde, das sich für europäische Ohren zuerst wie ein heilloses Durcheinander anhört, später aber fasziniert und den Hörer in seinen Bann zieht.

Sotto Victor-Antunez

Sotto Victor-Antunez (geb. 1949) liegt die Musik im Blut. Als Kind einer Sängerin und eines Tres-Gitarre-Spielers begleiteten ihn die lebensfrohen Klänge und Rhythmen kubanischer Musik schon im Säuglingsalter. Sotto war sich schnell klar: „Musik ist mein Leben.“ Er startete mit Congas, studierte Trompete, spielte in mehreren Bands – unter anderem in der „Sierra Maestra“ von Juan de Marcos Gonzáles, und entdeckte schließlich den Gesang für sich. In den 80er Jahren schrieb er zusammen mit dem legendären Ibrahim Ferrer Geschichte. Auf einer Reise zu einem von 50 gemeinsamen Konzerten in zwei Jahren entstand das weltbekannte „Dos Gardenias“.

Mit diesem Hit reiste Ferrer 1989 in die USA und wurde von einer Plattenfirma unter Vertrag genommen.

Lisbet Castillo-Montenegro

erblickte 1982 in Jiguaní, einer kleinen Stadt in der Sierra Maestra, das Licht der Welt. Sie wuchs in einer Künstlerfamilie auf, sodass Musik bereits in jungen Jahren eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielte. Durch ihren Vater, der ein bekannter Sänger und Gittarist in Bayamo war, entdeckte Lisbet endgültig ihre Liebe zur Musik. Mitte der 90er Jahre lernte sie Cándido Fabré, einen der berühmtesten Komponisten Kubas, bei einem Auftritt kennen. Seine Songs wurden bereits von Künstlern wie Celia Cruz und Oscar D`León performt. Fabré war von dem überragendem Talent der jungen Sängerin so begeistert, dass er sich dazu entschloss ihre professionelle Gesangsausbildung zu fördern. So nahm Lisbets Karriere ihren Lauf. Sie performte auf vielen unterschiedlichen Festivals, wie z.B. auf dem Festival de Changui, dem Musica National de Bayamo, dem Sindo Garay und vielen mehr. Schnell war sie bekannt als „La Morena del Son“ und gewann über die Jahre 19 Preise. Lisbet hatte die Ehre mit den Legenden Ibrahim Ferrer & Pío Leyva gemeinsam auf einer Bühne zu stehen. Daraus entwickelte sich mit der Zeit eine musikalische Freundschaft die bis zum Tode der beiden Legenden hielt. Lisbets ehrenwürdigster Moment war dennoch der Tag an dem Omara Portuondo sie persönlich als ihre ebenbürtige Nachfolgerin ankündigte.

Estanislao „Augusto“ Blanco Zequeira

war das glücklichste Baby der Welt wenn er in seiner Wiege liegend seinen Eltern beim Proben zuhören konnte, so erzählt es seine Familie. 1939 geboren und bereits im Alten von 6 Jahren vom musikalischen Fieber infiziert begann er verschiedene Schlaginstrumente zu spielen, erkannte dann aber bald dass seine Leidenschaft genau wie die der Mutter dem Singen galt. Bereits im Alten von 10 Jahren half er zahlreichen Landsmännern das Herz ihrer Geliebten zu erobern indem er für ein paar Pesos die wundervollsten Liebeslieder unter den Balkonen der jungen Frauen sang. Während seines Musikstudiums war es ihm nicht nur möglich sein Gesangstalent zu verbessern, sondern er lernte auch alle Instrumente der kubanischen Musik zu spielen und beherrscht diese noch heute.

Bereits bevor er zur festen Größe in der Musikwelt wurde hat er die Bekanntschaft aller kuba-nischen Stars gemacht. Mit 13 begann die Freundschaft zu Ibrahim Ferrer mit dem er von da an viele Jahre gemeinsam auftrat und musizierte. Ebenso zählt Omara Portuondo zu einer seiner Freundinnen mit der er gemeinsam beim Auftritt zum Carneval in Santiago die Menschenmenge zum toben brachte.

DIE LIVE BAND

Die “Buena Vista – Band” besteht aus einer Vielzahl von hochbegabten Musikern, die alle unter der Leitung des berühmten Musikalischen Direktors Ramon Puebla stehen. Neben verschiedenen Percussion Instrumenten wie Schlagzeug, Timbales und Conga, gibt es eine Reihe von Blas-instrumenten wie Posaune und Trompete. Bass, Piano und die für Lateinamerika typische Tres-Gitarre, runden das Gesamtbild der “Buena Vista – Band” ab. “Ramon Puebla” ist neben seiner Haupttätigkeit als Musikalischer Direktor der “Pasión de Buena Vista” Show, auch ein begnadeter Komponist und Songwriter. Der weltweit bekannte Hit „Comandante Che Guevara“, stammt aus der Feder Puebla`s und genau deshalb zählt er schon seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil der Musikszene Kubas und darüber hinaus. Begleitet wird die Live Band durch einzigartige Back-groundsänger, die ihre Stimmen während der Show auch als Solisten unter Beweis stellen.

 DIE TANZFORMATION

Die Tanzformation “El Grupo de Bailar” aus Manzanillo- Kuba, besteht aus mehreren erstklassigen Tänzern und Tänzerinnen, die ihr Talent bereits in den traditionellen Tanzshows in Havana unter Beweis stellten. Ein hohes Maß an Disziplin und Professionalität zeichnet die Gruppe aus und wurde gerade deshalb für die “Pasión de Buena Vista” Show ausgewählt. Unter der Leitung des Choreographen “Jose Luis Rodriguez-Pena” begeistert die Tanzformation die Besucher der Show und bringt die kubanische Kultur ins ferne Europa.

Eintrittskarten zu 20 € im Vorverkauf (22 € an der Abendkasse) und weitere Informationen zu den Dahner Sommerspielen erhalten Sie bei: Tourist-Information Dahner Felsenland, Schulstraße 29, 66994 Dahn, Telefon 06391 9196-222, www.dahner-felsenland.net; www.reservix.de; Reisebüro Aktiv Alfons Kissel in Dahn und Hauenstein; RHEINPFALZ Ticket-Service (Hotline: 0631 37 01 66 17).